Frankfurt am Main – Einblicke in meine Stadt

Thomas D im CocoonClub Frankfurt

Respekt Herr Thomas D! Kondition top, Band top – fetter Abend im CocoonClub war das. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich sowohl den CocoonClub noch nie besucht sowie das neue Album von Thomas D “Kennzeichen D” noch nie gehört habe. War also eigentlich denkbar schlecht auf das Konzert vorbereitet. Macht nichts dachte ich mir,  Herr Dürr wird mich auh ohne Textkenntnisse mitreisen lassen und er tat es.

Der gute Thomas D jubiliert noch dieses Jahr den ersten runden Geburtstag, der aus Kindersicht als tatsächlich alt gilt: 40 Jahre. Die Fitness allerdings, die der gute Mann auf der Bühne zeigt hab ich mit 20 nicht gehabt! … eigentlich nie. Die Show war auf jeden Fall fett. Dass er die Liedreihenfolge noch nicht so drin hatte (war erst das 2. Konzert der Tour) wurde gewohnt gekonnt überspielt. Vom Sound her stand ich vielleicht nicht so günstig (Links 7m vor der Bühne), so dass die Abmischung nicht perfekt war. Die Backroundstimmen der Mädels kamen bei mir überhaupt nicht an. Dass die beiden doch echte Klasse habe durften sie leider erst bei einer der Zugaben unter Beweis stellen. Schade eigentlich. Der Backroundsänger kam deutlich besser rüber und hat mir auch richtig gut gefallen.  Die Band die sich Thomas D für die Tour zusammengestellt hat konnte ansonsten absolut überzeugen! Fetter Sound, gut abgestimmt, kreativ … da gibt’s nichts zu dran zu rütteln. Besonderes Showtalent beweisen dabei der Bassist wie der Percuissionist. Vorallem der Bassist, der nebenbei auch noch einen Synthesizer “bedient” hat war eigentlich ne eigene Show wert. Das muss echt Liebe sein was er mit seinem Moog Prodigy da abgezogen hat! Richtig gut!

Loben muss man auch den CocoonClub als Konzertort. Ich mag ja so ganz große Hallen gar nicht und ziehe kleinere Clubs vor. Der große Club hier im CocoonClub hat eine schöne Größe und über das Ambiente braucht man glaube ich nicht zu diskutieren …

Erwähnenswert noch, dass Thomas D wie kaum ein anderer Künstler das Internt & neue Medien voll ausschöpft. Regelmäßige Produktionen von Videocasts über sein Arbeiten lassen die Fans ziemlich nah rankommen und teilhaben – vorbildlich was er hier leistet. Genial auch die Idee das Konzert danach gleich als MP3 auf einem USB-Stick zu verkaufen. Und 20,- € fand ich jetzt auch nicht zu teuer … für Hardcorefans. Diesen Service hat Thomas D übrigens in Zusammenarbeit mit concert-online.com realisiert, die sich auf Live Mitschnitte von Konzerten spezialisiert haben und diese per Download auf Ihrer Seite zur Verfügung stellen – natürlich nicht umsonst.

Also, insgesamt ein gelungener Abend mit Thomas D im CocoonClub – Frankfurt rockt!

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